Unternehmen, die sich mit Online-Marketing beschäftigen, kommen um so genannte Social Networks nicht mehr herum. Noch besteht von Unternehmensseite, teilweise zu Recht, Skepsis gegenüber der aktiven Partizipation im Web 2.0 und Social Networking, jedoch wird es auch immer mehr von Konsumenten erwartet, dass sich kommerzielle Anbieter im Mitmach-Netz darstellen.
Wie kann Ihre Online Marketing Kampagne im Zeitalter des Social Networking aber aussehen?
Zuerst könnten Sie sich eine so genannte Facebook Fanpage anlegen. Hier haben die Besucher Ihres Profils die Möglichkeit, ihre Sympathie (leider auch Antipathie, was wir Ihnen später noch zeigen werden), für Sie auszudrücken. Facebook ist das Social Network, dass mit weit über 400 Millionen aktiven Mitgliedern, die höchste Reichweite hat.
Dazu könnten Sie Ihre Online Marketing Kampagne auch auf Videoportale wie das Social Network Youtube ausweiten. Hier können Sie entweder kurze Filme, die Ihre Produkte erklären einstellen, oder aber eher witziges Spots, die eine virale Entwicklung durchleben können, einstellen. Youtube hat eine schier unglaubliche Reichweite, weshalb das Social Network in Ihrer Marketingstrategie in jedem Fall Verwendung finden sollte.
Neben einem aktiven Social Networking bieten es sich auch an, Ihr Online-Marketing in Form von Werbung auf Web 2.0 Angeboten zu tätigen. So erhöhen Sie die Reichweite Ihrer Online Marketing Kampagne nochmals. Gerade Facebook hat hier Möglichkeiten geschaffen, die Besucher, denen Ihre Werbung angezeigt werden soll, sehr genau zu segmentieren. Sie können zum Beispiel nach Altersgruppen, ethnischer Herkunft, Schulbildung, Wohnort und sexueller Orientierung selektieren. Das garantiert, dass die Streuverluste Ihres online-Marketing minimieren und Sie Ihr Werbebudget sinnvoll ausgeben.
Die Königsdisziplin wäre ein eigenes Social Network. Hier haben Sie das Hausrecht, was Sie aber nicht unbedingt zur Zensur verwenden sollten und können Ihre eigene Marken-Community aufbauen. Beachten Sie aber auch, dass die Pflege eines Social Networks, genau wie Social Networking auf anderen Seiten, zeitintensiv sein kann. Stellen Sie, bevor Sie Ihre Aktivitäten ins Web 2.0 verlagern und überhaupt eine Online Marketing Kampagne starten, sicher, dass Sie die nötigen Ressourcen dafür besitzen! Sonst geht der virtuelle Schuss schnell nach Hinten los.
Was gilt es aber beim Social Networking zu beachten?
1) Zeigen Sie Flagge. Jegliche Versuche, über bezahlte Kommentare oder Fake-Blogs, ein positives Bild Ihrer Unternehmung zu erzeugen, werden, früher oder später, identifiziert. Das Internet hat hierbei ein langes Gedächtnis und der Schaden, den Sie Ihrer Unternehmung und Ihren Marken zufügen werden, ist immens.
2) Kontrollieren Sie Ihre Web 2.0 Aktivitäten! Wenn Sie Fanpages bei Facebook oder ein eigenes Blog betreiben, sollten Sie immer ein Auge auf das Stimmungsbild haben. So passierte es zum Beispiel dem amerikanischen Einzelhandelsunternehmen Walmart, dass man deren eigenes Facebook Profil dafür nutze, sich über Niedriglöhne und widrige Arbeitsbedingungen auszutauschen. Schieben Sie solchen Diskussionen lieber einen Riegel vor oder, noch besser, partizipieren Sie aktiv und nutzen Sie die Chance zur Verbesserung. Überlassen Sie aber nie Einzelnen die Bühne und entfernen Sie unliebsame Kommentare oder Meinungen lieber, bevor diese von anderen Bloggern oder Web 2.0 Seiten aufgenommen werden.
3) Achten Sie immer darauf, dass Ihre Mitarbeiter nicht zu offen über Ihre Unternehmung plaudern. Geschäftsgeheimnisse haben nichts auf Seiten wie Facebook oder dessen deutschem Pendant StudiVZ zu suchen.